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Diese Text- und Liedersammlung zum Jahreskreis
möchte die Kinder zum Erzählen, Schreiben, Darstellen
und Musizieren motivieren, sie in ihrer Lese- und Sozialkompetenz
fördern, vor allem aber ihre Phantasie und Kreativität
in den verschiedensten Bereichen anregen.
Ein Schatzkästchen
für alle Lehrerinnen und Lehrer!
Fächerübergreifende Einsatzmöglichkeiten im Unterricht der Grund- und Förderschulen
Zwölf kleine Abenteuer -
mal spannend, mal anrührend, mal zum Nachdenken oder zum
Schmunzeln - liefern eine Fülle von Gesprächsimpulsen,
denn vieles wird thematisiert:
Der Kreislauf der Natur und die Feste, die wir feiern, das verständnisvolle
Miteinander, das Leben der Menschen vor einigen Jahrzehnten,
aber auch Spaß und Freude an lustigen und überraschenden
Begebenheiten.
Heimat- und Sachunterricht:
Die vorliegenden Geschichten lassen sich den einzelnen
Monaten zuordnen und können somit den Themenbereich "Jahreskreis"
in vielerlei Hinsicht sehr gut ergänzen und bereichern.
Deutsch:
Da alle Geschichten ein offenes Ende haben, werden
die Kinder zwar durch den vorgegeben Verlauf der Handlung bis
zu einem bestimmten Punkt auf den Weg gebracht, aber bis zum
Ende laufen kann jeder selber - auf seine ganz individuelle
Weise.
a) Mündliche Sprachgestaltung:
Der Faden kann einzeln, gemeinsam oder in Gruppen mündlich
weitergesponnen werden. Zwölf Geschichten zum Weiterdichten!
Spontanes Fabulieren oder wohl überlegtes Zu-Ende-Führen
einer Handlung - beide Formen bieten den Kindern die Möglichkeit,
in hohem Maß kreativ zu arbeiten, zu gestalten.
b) Schriftliche Sprachgestaltung:
Die Geschichte kann natürlich auch weitergeschrieben,
in verschiedenen Versionen zu Ende gebracht werden und so die
Hinführung zum Schreiben einer Erlebniserzählung sein.
Mit Sicherheit ist es spannend und motivierend, wenn die SchülerInnen
bei gleicher Vorgabe völlig voneinander abweichende Fortsetzungen
schreiben und sie sich gegenseitig vorlesen.
c) Bildnerische Gestaltung:
Eine spielerische Variationsmöglichkeit, die auch die
Kinder in den Vordergrund bringt, die ihre Talente mehr im bildnerischen
als im sprachlichen Bereich haben, ist folgende:
Das Kind malt seine "Schluss-Schlüsselszene"
als Skizze oder ausgestaltetes Bild, zeigt es den anderen und
lässt sie raten, wie es Geschichte zu Ende gedacht hat.
d) Szenische Gestaltung:
Besonders gut eignen sich einige der Handlungen für
eine szenische Umsetzung. Auch hier können
sich Gruppen verschiedene Spielhandlungen ausdenken und vorspielen.
Gerade bei dieser Arbeit kommt neben der Förderung
des Lesens und der Sprachkompetenz die der Kreativität zum
Tragen. Die Geschichte wird "erlebt" und das wirkt
nachhaltig motivierend.
Religion/Ethik:
Das Buch beginnt im Januar mit einem Schneemann,
der nicht schmelzen will und den der Junge Berti, der ihn gebaut
hat, auch nicht "gehen" lassen möchte. Doch dies
bringt Komplikationen mit sich und Berti muss erfahren, dass
alles seine Zeit hat.
Im März werden SchülerInnen mit ziemlicher
Sicherheit die hervorragende soziale Einrichtung der "Tafel"
neu erfinden, die es mittlerweile in vielen Städten für
bedürftige Menschen gibt. Wenn sie spüren, dass es
am "Rand" unserer Gesellschaft viele Menschen gibt,
die nicht das Nötigste haben, während täglich
Berge von guten, brauchbaren Lebensmitteln in den Müll wandern,
werden sie sich etwas einfallen lassen.
Dies ist eine von vielen Intentionen dieser Geschichtensammlung.
Sie schließt im Dezember mit einer Weihnachtsgeschichte,
in der sich "Versöhnung" und "Freundschaft"
als die größten aller Geschenke erweisen.
Musikerziehung:
Das Buch enthält 14 Lieder und 11 Gedichte.
Hier spannt sich der Erzählbogen von kleinen, kindlichen
Erlebnissen wie Kirschenpflücken und Badengehen bis hin
zu großen sozialen Problemen wie Armut und Diskriminierung.
Die beiliegende CD enthält alle Lieder in Instrumentalfassung.
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